Habe eben mal kurz "gegooglet". Diese "Urzeitkrebse" gibt es wohl immer noch, wurden seinerzeit auch als Gimmick in YPS Heften beigelegt. Anscheinend kommen da tatsächlich merkwürdige Tierchen bei raus. Ich habe aber noch keine "wissenschaftliche" Quelle gefunden.
Jedenfalls vertreibt "Sea Monkeys" in den USA das Zeugs wohl immer noch. Ehrlich gesagt habe ich bereits als Kind daran gezweifelt.
Aber wie seriös das ganze ist, habe ich eben im Netz gesehen, angeblich ist die deutsche Sea Monkeys Seite total Dialer verseucht. Da sollte man lieber nicht surfen.
Wie dem auch sei, diese "Instant Tiere" haben damals bei uns Kids für Aufsehen gesorgt. Ein Klassenkamerad hat mal stolz erzählt, das er sie bestellt hat. Danach hörte man aber nix mehr davon ...

Ich hätte ihn ja beim letzten Klassentreffen fragen können ...


NACHTRAG: Wikipedia schreibt: Sea Monkeys ist ein in den USA verbreiteter Handelsname für Salinenkrebse der Gattung Artemia. Der Züchter Harold von Braunhut (New York) hat eine besonders widerstandsfähige Zuchtlinie aus der Art Artemia nyos gezüchtet, die 1957 erstmals unter dem Warenzeichen Sea Monkey vertrieben wurde. Diese Zuchtlinie ist kommerziell verfügbar und wird auch zu Forschungszwecken, zum Vergnügen und als Tierfutter (Aquaristik) verwendet.
Artemia nyos lebt wie auch andere Salinenkrebse in Salzwasser und ernährt sich filtrierend von Algen und Nanoplankton.
und weiter : (Artemia salina), manchmal auch Salinkrebschen oder Salzkrebs genannt, wird neben anderen Artemia-Arten in Zoohandlungen in Form von "Eiern" als Fischfutter verkauft. In natürlicher Umgebung sind sie weltweit in salzigen Gewässern zu finden. In Deutschland wurden sie vor allem durch das Urzeitkrebse-Gimmick der YPS-Hefte bekannt - in den USA als "Sea Monkeys". Entdeckt wurden die Artemeria 1755 in Lymington, England.
Bei den „Eiern“ handelt es sich tatsächlich um mehrzellige Zysten mit inaktivem Stoffwechsel. In diesem Zustand können sie, bei trockener, sauerstoffreier Umgebung, mehrere Jahre überdauern. Das eigentliche Fischfutter sind die Nauplien, die durch Einlegen der „Eier“ in salziges Wasser je nach Temperatur nach 12 bis 36 Stunden schlüpfen und im Laufe eines Jahres bis zu einer Länge von 1 cm heranwachsen können. 1-2 Teelöffel Meersalz auf 1l Wasser ergibt eine günstige Salzkonzentration, in dieser Hinsicht sind die Tiere jedoch relativ unkritisch. Die Nauplien können mit Algen oder ersatzweise Trockenhefe ernährt werden.
Je nach Salzgehalt kann sich die Erscheinungsform (Morphologie) ändern, bei höheren Salzkonzentration sind die Salinenkrebse rötlich gefärbt, bei niedriger Salzkonzentration hell. Artemia kommt in riesigen Mengen in Salzseen wie dem stark alkalischen Mono Lake in Kalifornien oder dem Großen Salzsee in Utah vor.
Jetzt wissen wir´s ja genau 