Natürlich habe ich mich sofort an meine jeweilige "Zeugnisabgabe" erinnert, ... an das Herzklopfen, wenn der Vatter das Dokument zur Hand nimmt, um skeptisch die Ergebnisse zu begutachten, die man ihm präsentierte ... oder besser, präsentieren musste! Dann die Diskussionen anschließend und die vielen Beschlüsse, was denn nun alles anders wird und werden muss.
Ich habe es gehasst !!!
Dementsprechend habe ich relativ locker auf das Zeugnis reagiert (so schlimm war es gar nicht, meine waren teilweise schlechter
) ... das man an bestimmten Dingen "feilen" muss und das er mehr kann, weiß er ja selbst. Viel mehr habe ich dazu nicht gesagt, weil was bringt es, jetzt einen Maßnahmenplan aufzustellen. Lieber im neuen Schuljahr neu angreifen, ihn dann an sein letztes Zeugnis erinnern und ihm mitteilen, das er ja selbst auch den Anspruch an sich hat, es besser hinzubekommen. Wie auch immer, ... jedenfalls war Sohnemann erleichtert und meine eigenen Erfahrungen (auch aus den 80ern, obwohl meine Hauptschulzeit in den 70ern stattfand) haben sicher geholfen, das die Sache mehr oder weniger entspannt ablief.

